In diese Familie wurde ich hineingeboren:

Meine Familie – das sind als allererstes mal meine drei Schwestern Nayeli, Nimué und Novalee, und meine Eltern Alex und Kathrin. Dann gibt es da noch Oma Evi, Opa Ralf, Uroma Henny und Elfi – von denen habe ich bisher nur Oma Evi kennengelernt, aber die immerhin gleich am Tag nach meiner Geburt. Die wohnen übrigens alle in der Nähe von Osnabrück. Tante Marion und Onkel Jürgen wohnen in der Pfalz, und die waren auch schon hier mit ihrem Hund Gina, um mir „Hallo!“ zu sagen. Meine drei Cousinen Maya, Paula und Sara aus Oberursel waren mit meiner Tante Ute und meinem Onkel Martin an Mamas Geburtstag hier und haben mich bestaunt. Vor allem Sara hat Mama immer wieder gesagt, wie süß sie mich findet. Und meine Oma Anneliese hat mich gleich an meinem Geburtstag im Krankenhaus besucht. Sie hat mir ein Blumensträußchen als Gruß von Opa Gerhard mitgebracht: Die Blümchen hat sie von seinem Grab gepflückt. Ute hat Mama aber erklärt, dass Opa mich doch schon kennt, weil er mir doch im Himmel schon vor meiner Abreise den Arm um die Schultern gelegt und mir gesagt hat, dass ich mir die Bande genau richtig ausgesucht habe. Ob das so war, daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Aber Oma hat gesagt, dass sich Opa so oder so sicher ganz dolle freut, dass ich jetzt da bin.

Jetzt aber mal zurück zu meinen fünf Mitbewohnern. Nayeli hat uns hier alle zusammen gemalt: Von links sind das Novalee, Nimué (mit einem Rock!), Nayeli (die aber eigentlich auch blond ist…), Papa (mit ohne Haare – sehr gut getroffen), Mama und ich. Das mit dem „Prädikat: extrem knutschbar“ nimmt vor allem meine Schwester Novalee ziemlich ernst: Als jüngste meiner drei großen Schwestern hat sie sich schon zu Zeiten, als ich noch in Mamas Bauch war, immer wieder zu mir heruntergebeugt und ganz nah an Mamas Bauchdecke gesagt „Hallo Brüderchen! Ich bin’s! Deine Schwester Novalee!“ Sie küsst mich jeden Tag mehrmals – es ist aber nicht so, dass ich das doof finde (zumindest noch nicht), sie macht das nämlich wirklich unendlich zärtlich. Und so zärtlich sind auch meine anderen beiden großen Schwestern zu mir: Nayeli und Nimué. Sooft Mama und Papa sie lassen, kuscheln sie sich rund um mich herum ins Bett und scheinen unter einander Rekorde in körperlicher Nähe zu mir aufstellen zu wollen.
Am liebsten hätte mich Nimué gleich an meinem ersten Lebens-Montag mit in den Kindergarten genommen. Sie war schon ziemlich enttäuscht, als ihr Mama sagte, dass das vielleicht noch ein bisschen früh ist – aber sie war schnell versöhnt, als Mama versprach, mich mit zum Zuckertütenfest zu bringen. Und nun fragt sie jeden Morgen voller Vorfreude, wie lang es noch bis zum Zuckertütenfest ist. Ich glaube, sie brennt darauf, mich ihren Freundinnen und Freunden vorzustellen. Genau wie Nayeli übrigens, der Mama versprochen hat, sie gemeinsam mit mir an ihrem letzten Schultag vor den Sommerferien in die Schule zu bringen. Ihr seht: Am 29. Juni habe ich meine ersten großen Auftritte vor Publikum!


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