Was soll ich Euch sagen: Bei Mama hats mir gut geschmeckt, und ich konnte selbst im Krankenhaus immer ganz nah bei ihr liegen, weil sie so eine kleine Koje organisiert hat, die ans Bett montiert werden kann, und aus der ich garantiert nicht rausfalle.

Am Tag nach meiner Geburt kam eine Fotografin und hat die ersten richtig schicken Bilder von mir gemacht. Hier sind ein paar davon:

Als wir nach vier Tagen nach Hause durften, hat mich erst noch ein Kinderarzt untersucht. Der meinte, wir sollten in den nächsten Tagen unbedingt zu einem Spezialisten gehen, weil meine Hüften (noch)nicht in Ordnung seien. Und außerdem hat er Mama und Papa, als ich gerade (berechtigterweise) weinte, gezeigt, dass mein Zungenbändchen sehr kurz sei. So kurz, dass meine Zunge beim Schreien fast ein bisschen zwiegespalten aussah. Und er hat ihnen gesagt, dass ich dadurch möglicherweise Schwierigkeiten beim Sprechenlernen bekommen würde. Naja, was soll ich Euch sagen: Das eine wie das andere hat sich dann doch glücklicherweise in Null komma Nix verwachsen. Aber dazu vielleicht später mal mehr.

Abgeholt haben uns Oma und Opa, noch bevor Papa überhaupt damit gerechnet hatte, dass wir nach Hause dürfen. Und als wir Zuhause ankamen, war er gerade noch in den letzten Zügen dabei, eine Überraschung für uns vorzubereiten: Die hölzernen Geländer von Veranda und Balkon unserer rot-weißen Villa Kunterbunt waren über und über bestückt mit an ihnen festgebundenen, gasgefüllten, bunden Ballons. Das war eine Begrüßung!!!

 

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